Ernährung & Gesundheit

Die leckersten veganen Snacks

Ein kleiner Snack zwischendurch erfreut neben den Geschmacksnerven auch das Herz. Doch die vielen leckeren Häppchen, die sich uns in den Supermärkten und in den Brotregalen der Bäcker präsentieren, enthalten oftmals Zutaten, die sich mit einer veganen Lebensweise nicht vereinbaren lassen.

Dabei springen mittlerweile nicht nur vermehrt junge Start-Ups auf den Zug auf und versuchen möglichst hochwertige, vegane Produkte in den Handel zu bekommen, sondern auch immer mehr Stars und Sternchen propagieren diesen Lebensstil.

Zu den vegan lebenden Promis zählen neben dem notirischen Weltverbesserer Al Gore beispielsweise auch die Sängerin Alanis Morissette, der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton, Coldplay-Frontmann Chris Martin oder auch US-Superstar Usher. Ebenso Spitzensportler wie die Williams-Schwestern oder der kanadische Poker-Spieler Daniel Negreanu treten in der Öffentlichkeit aktiv für Ihren Ernährungsstil ein und schwören dabei sogar auf eine Leistungssteigerung. Darum habe ich euch hier ein paar kulinarische Köstlichkeiten zusammengestellt, die sich als vegane Gaumenkitzler bestens bewährt haben.

Hummus auf frischem Brot: Leckerschmecker aus Arabien

Hummus - lecker für Veganer
Das schmeckt nicht nur Veganern!

In jeden Kühlschrank gehört nach meiner Ansicht ein Döschen Kichererbsenbrei! Der sogenannte Hummus stammt ursprünglich aus dem arabischen Raum, er besteht aus fein gekochten und pürierten Kichererbsen mit Gewürzen nach Wahl. Traditionell enthält er Olivenöl, Zitronensaft, Kreuzkümmel, Knoblauch, Pfeffer und Salz sowie eine Paste aus gemahlenen Sesamkörnern namens Tahina.

Doch Hummus macht sich auch gut mit Kürbis und Curry oder, für Hartgesottene, mit einer kräftigen Portion Chili. Lecker gewürzte Kirchererbsen-Zubereitungen erobern aktuell die Kühlregale der Discounter, achtet bitte beim Einkauf genau auf die Zutatenliste, um euch keine tierischen Produkte untermogeln zu lassen! Natürlich könnt ihr euer persönliches Hummus einfach selbst zubereiten.

Übrigens: Es gibt da eine total lustige Szene in dem Film »Leg dich nicht mit Zohan an« ein, in dem Hummus quasi die Hauptrolle spielt;) Zohan scheint ein echter Feinschmecker zu sein!

Achtung beim zugehörigen Brot: Manche Weißbrote enthalten tatsächlich Schweineschmalz, andere sind mit Quark, Eiern oder Butter versehen. Geht also besser zum Bäcker eures Vertrauens, um euch mit echt veganem Brot zu versorgen – oder schmeißt euren eigenen Backofen an.

Sandwichröllchen aus dem Ofen: kross-würziges Fingerfood

Als Fingerfood für besondere Anlässe haben sich schon oft meine Ofen-Sandwichröllchen bewährt, sie bestehen aus Vollkornsandwichscheiben, Paprika, Schnittlauch und einem würzigen Dip. Den Dip rührt ihr euch aus veganer Streichcreme (z.B. aus Tofu), Estragon-Senf, Tomatenmark, geriebenen Zwiebeln, Kapern und frisch gemahlenem Pfeffer an.

Schneidet die Ränder eurer Sandwichscheiben ab und rollt das Brot mit einem Nudelholz platt. Bestreicht das Ganze mit eurem frisch zubereiteten Dip und verteilt feine Paprikawürfel und Schnittlauch darauf. Danach rollt ihr die Brotstücke zusammen und richtet sie auf einem Blackblech an.

Im auf 200 Grad vorgeheizten Umluftofen benötigen die Röllchen nur etwa 5 Minuten, um richtig schön kross zu werden. Einfach nur lecker!

Rührei ohne Ei – mit Speck ohne Speck

Rührei klassisch oder vegan
Das klassische Rührei hat bei diesem Rezept ausgesorgt!

Als Veganer muss niemand auf sein gepflegtes Rührei mit Speck verzichten, egal ob zum Frühstück oder am Abend, dieser Appetithappen macht einfach Spaß! Um zwei Mägen damit zu füllen, benötigt ihr je 100 g Räuchertofu und Seidentofu sowie 200 g naturbelassenen Tofu. Schneidet Zwiebeln in Streifen und legt den streifig geschnittenen Räuchertofu dazu in die Pfanne, um beides in heißem Öl anzubräunen.

Euer Tofu natur wird zum Ei, indem ihr ihn zerdrückt und mit Kurkuma und Kala Namak Salz vermischt. Auch hier gilt: Anbraten, bis sich krosse Bräune zeigt. Nun noch den grob gestückelten Seidentofu hinzu, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Schnittlauchröllchen. Riecht ihr schon den Rühreiduft? Hier könnt ihr ganz ohne Bedenken zulangen, denn Tierprodukte sind bei diesem leckeren Häppchen vollkommen ausgeschlossen.

Immer neue Genusswelten für Veganer

Wer sich zum ersten Mal mit dem Gedanken an eine vegane Ernährung befasst, ahnt zu Anfang meistens nicht, welche vielfältige Möglichkeiten sich in diesem Bereich eröffnen. Im Grunde genommen müssen wir Veganer auf kaum etwas verzichten, sondern erobern uns immer neue Genusswelten. Vielleicht kann ich mit meinen Rezepten den einen oder anderen Einsteiger Mut machen auf dem Weg ins vegane Leben – und zusätzlich den Speiseplan der »alten Hasen« bereichern. Das wäre mir schon Dank genug.

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