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Finanzen

Mit Berater oder auf eigene Faust: Wie legt man richtig an?

Quelle: https://unsplash.com/photos/NfOKSTutAYk
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Wer gerne am Börsenhandel teilnehmen möchte, um Aktien oder andere Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen, der benötigt zunächst einmal ein Wertpapierdepot. Dies ist sowohl bei der Hausbank, bei einer Direktbank als auch bei einem Online Broker möglich.

Während man bei der Hausbank auf die Beratung durch den Bankberater zurückgreifen kann, ist das bei den anderen beiden Optionen nicht möglich. Allerdings sind dafür die Direktbanken und die Online Broker sehr viel günstiger in Bezug auf die Gebühren.

Aktien kaufen bei der comdirect bedeutet, man hat sich für eine Direktbank entschieden, bei der man neben dem Wertdepot auch noch ein Girokonto eröffnen und – falls gewünscht – auch einen Kredit beantragen kann.

Wie legt man sein Erspartes richtig an?

Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Jeder Anleger hat unterschiedliche Vorstellungen von finanziellen Anlagemöglichkeiten und ist unterschiedlich risikobereit, was auch vom Lifestyle abhängt. Diese Faktoren entscheiden jeweils über das für den einzelnen Anleger richtige Anlageverhalten.

Eines jedoch haben alle Anleger gemeinsam: Sie alle sind auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten, die eine vernünftige Rendite versprechen. Dank der Niedrigzinspolitik scheiden daher die herkömmlichen Anlagearten wie das klassische Sparbuch oder das Tagesgeldkonto aus. Auf Grund dessen rückt die Börse für viele Anleger immer mehr in den Fokus.

Hiermit befinden sich nun viele zukünftigen Anleger auf unbekanntem Terrain. Das sorgt schnell für Verunsicherungen und wirft daher auch viele Fragen auf.

Für welche Anlageform soll man sich entscheiden?

Um sich für die unterschiedlichen Anlageformen entscheiden zu können, muss man zunächst erstmal wissen, welche es gibt und was sich hinter ihnen verbirgt. Die häufigsten Anlagenformen sind die ETFs, die Managed Fonds und natürlich kann sich jeder Anleger auch für ein eigenes Depot entscheiden. Das bedeutet, hier sucht der Anleger selbst die Aktien aus, die dann in seinem Depot landen.

Sehr beliebt beim Anleger sind die ETFs

Exchange Traded Funds, oder kurz ETFs, erfreuen sich einer ständig zunehmenden Beliebtheit. Bei diesem passiven Vermögensaufbau werden die ETFs in der Regel von Banken oder Investmentgesellschaften herausgegeben.

Da sich die ETFs an der Börse genau wie herkömmliche Aktien handeln lassen und auch keine Laufzeitbegrenzung besitzen, können sie auch entsprechend an jedem gewünschten Handelstag ver- und gekauft werden.

Die Nachvollziehbarkeit der Entwicklung von ETFs ist sehr leicht, da sie stets einen Börsenindex eins zu eins abbilden.

Bezogen auf die Fondskosten schneiden ETFs deutlich günstiger ab als aktiv verwaltete Fonds. Während sich für ETFs die jährlichen Gebühren auf maximal 0,1-0,5 % des Fondsvolumen belaufen, liegen die Gebühren bei klassischen Aktienfonds deutlich höher und belaufen auf ca. 1-2 % des Fondsvolumen jährlich.

Für die deutlich geringeren Kosten sorgt die passive Steuerung der Fonds mit Hilfe von Computern. Hierbei kontrollieren und aktualisieren die Computerprogramme automatisch die Fondszusammensetzung. Aus diesem Grund ist ein aktiver Fondsmanager überflüssig.

Die laufenden Kosten betreffend sind ETFs allerding teurer als Aktien. Für eine einmal gekaufte Aktie fallen in der Folge keine weiteren Kosten mehr. Anders verhält es sich jedoch bei den ETFs, hier wird von der Fondsgesellschaft für den laufend abgebildeten Index eine Gebühr verlangt.

Managed Fonds sind ebenfalls eine interessante Anlagemöglichkeit

Anders als die ETFs sind die Managed Fonds aktiv verwaltete Fonds. Hier beobachtet also kein Computerprogramm die Marktentwicklung, sondern hier versuchen Fondsmanager, das bestmögliche Ergebnis für den Fond zu erreichen. Hier werden also je nach Marktlage gezielte Anlageentscheidungen getroffen.

Hier sollte man aber wissen, dass es bisher nur wenigen aktiven Fondsmanagern gelungen ist, besser als ihre Benchmark abzuschneiden.

Die Fondsmanager sehen sich insgesamt mit höheren Kosten konfrontiert, und da es sich auch nur um Menschen handelt, werden hier nicht immer die passenden Entscheidungen bezüglich der Anlagestrategie getroffen.

ETFs laufen immer parallel zum Markt, womit stets eine marktgerechte Rendite gesichert ist. Im Gegenzug haben die Managed Fonds eine Chance auf Überrenditen, was bei ETFs nicht möglich ist.

Aktienkauf mit oder ohne Berater?

Auch zu dieser Frage gibt keine allgemeingültige Antwort, denn auch hier hängt es wieder vom Anleger selber, was er bevorzugt – oder eben nicht.

Trotzdem sollen die Unterschiede natürlich erklärt werden. Ein Aktienkauf mit persönlicher Beratung ist bei einer ortsansässigen Bank möglich. Gegenüber den Varianten des Kaufs bei Direktbanken oder bei Online Brokern ist das der einzige nennenswerte Vorteil.

Doch auch hier muss man die Augen und Ohren offenhalten, denn hier kann der Kunde unter Umständen leicht beeinflusst werden. Noch immer stellt es sich so dar, dass einige Banken insbesondere von dem Verkauf bestimmter Aktien profitieren. Diese gilt es dann auch entsprechend an den Mann, sprich Anleger, zu bringen. Hinzu kommt noch, dass Bankberater auch nur Menschen sind und häufig eher an ihre eigene Provision als an die Bedürfnisse des Kunden denken.

Vor allem aber entstehen dem Kunden hier deutlich höhere Kosten als für das Depot. Gerade bei Direktbanken und Onlinebrokern werden im Gegensatz zu den ortsansässigen Banken keine Depotgebühren erhoben.

Order- und Börsengebühren werden überall erhoben. Doch hier gilt es, genau zu schauen, wie hoch die jeweiligen Gebühren ausfallen, daher ist ein Vergleich sehr ratsam.

Wer viel Wert auf persönliche Beratung legt, muss sich aber auch mit den Öffnungszeiten der Banken abfinden, denn nur in diesem Zeitraum ist das Handeln möglich. Bei den beiden anderen Varianten hat man jederzeit Zugriff auf den Handel, da hier alles problemlos online abläuft.

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