Gedichte

Der Stillstand

Sind dem Stillstand wir ergeben,
bringt der Atem uns kein Leben.
Von überall dringt Einsamkeit
in unser Herz zu jener Zeit.

Ewig währen nun die Stunden,
sinnlos rinnen die Sekunden.
Warten auf den einen Tag,
der Wandel uns verheißen mag.

Nichts kann unser Fühlen regen,
nur der Leib sich fortbewegen.
Die Zeichen fehlen momentan
und Dumpfheit lindert unsern Wahn.

Aussichtslos erscheint die Lage,
wer gibt Antwort auf die Frage:
Wieso hat Stillstand uns gewählt?
Wie lange wird man noch gequält?

Ratlos schweben wir alleine
unbewußt an seiner Leine.
Es gibt für uns nichts zu verstehn,
so wie er kam, so wird er gehn.

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Klaudija Paunovic

Hier schreibe ich mit Herzblut über alle Themen, die mich interessieren. Schon als Jugendliche schrieb ich für die Schülerzeitung. Es folgte die freie Mitarbeit bei Tageszeitungen wie Express und Rheinische Post. Und auch heute noch fröhne ich meiner Schreibleidenschaft auf diesem Blog. Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, gibt es hier noch mehr Infos: »Mehr über mich«

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