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Ausgehen in Düsseldorf: Die besten Szene-Restaurants zum Sehen und Gesehen werden

Düsseldorf gilt schon seit jeher als Hochburg des Karnevals und der Schickimicki-Gesellschaft. Diesem Ruf ist es zu verdanken, dass jedes Wochenende die Menschen aus der Umgebung herbei strömen, um ihre besten Outfits auf der Königsallee & co. spazieren zu führen. Dabei darf das obligatorische Bussi-Bussi zur Begrüßung Gleichgesinnter genausowenig fehlen wie das Dinieren in einem der angesagten Szene-Restaurants.

Ausgehen in Düsseldorf: Die vier besten Szene-Restaurants

Doch was unterscheidet ein gewöhnliches Lokal von einem Hotspot des Sehens und Gesehenwerdens? In erster Linie kommt es nicht aufs Essen an. Wer auf der Suche nach erlesener Gourmet-Küche ist, der sollte lieber den Michelin-Sterne-Guide zur Hand nehmen. Ein gutes Szene-Restaurant machen vor allem drei Dinge aus: ein hoher Flirt-Faktor, (Live)-Musik, die zum Feiern animiert und eine Dichte an (Lokal-)Prominenz.

1. Das Bocconcino im Medienhafen

Sophia Loren Bocconcino
Die Diva persönlich: Sophia Loren besucht Jimmy im Bocconcino. Quelle: facebook-Profil von „Jimmy Bocconcino Duesseldorf“

Seit mehr als vier Jahren sorgt Jimmy Haxhiaj im Bocconcino am Düsseldorfer Medienhafen für unvergessliche Abende bei seiner Party-verwöhnten Klientel. Neben italienischen Köstlichkeiten wie Pizza, Pasta und Pesce, bietet das Szene-Restaurant täglich Live-Musik und gilt als echter Promi-Magnet. Zu den Stammgästen zählen unter anderem Kay One, Michael Naseband (K11-Kommissar), Felipe Santana (Fussballer bei Schalke 04) und Familie Ohoven. Aber auch Heino und Sophia Loren haben es sich schon im Bocconcino gut gehen lassen.

Jedes Wochenende verwandelt sich ab 23Uhr der hintere Restaurant-Bereich in eine Tanzfläche, auf der unter Servietten-Regen bis spät in die Nacht gefeiert wird.

2. Das Comeback des Kytaro in Flingern

Bis 2011 galt das Kytaro auf der Grafenberger Allee als der Ingebriff eines Schickimicki-Restaurants und zwar schon lange bevor die ersten Event-Gastronomen auf der Düsseldorfer Bildfläche erschienen. Doch dann war plötzlich Schluss mit dem Party-Griechen, es folgte ein Ableger des Münchner Restaurants „La Baracca“, das allerdings nach anderthalb Jahren sang- und klanglos wieder verschwand.

Das neue Kytaro
Das neue Kytaro von außen. Bis vor kurzem waren die Fenster noch mit Papier verklebt, was dem Lokal ein besonderes Flair verlieh. Quelle: Flingern.net

„Zeit für ein Comeback“, dachte sich wohl Lazaros Arachovitis, der alte und neue Geschäftsführer des Kytaro. Ende 2014 öffnete das griechische Szene-Restaurant zwar seine Pforten, jedoch nur für Freunde und Bekannte (vermutlich aufgrund mangelnder Konzession). In Fachkreisen spricht man dabei von einem sogenannten Soft Opening, das als Lern- und Testphase vor der eigentlichen Eröffnung gilt. Aber die Freunde des Kytaro sind derart zahlreich, dass trotz dieser Testperiode selten ein Platz unbesetzt blieb. Seit Ende Januar ist das Lokal endlich für alle geöffnet.

Schlagzeilen machte das Kytaro bisher nur mit einem Verstoß gegen das Rauchverbot, aber die High Society lässt sich allgemein eher selten beim Dinieren ablichten. Fakt ist: Die Preise sind niedrig, die Schickimicki-Dichte hoch und die Musik lauter, je später der Abend.

3. Das RIVA rockt im Medienhafen

Riva Michele Salamone Rene Paganotti Giovani Costello
v.l.n.r.: Michele Salamone, Giovanni Costello, Rene Paganetti. Quelle: https://www.riva-duesseldorf.com“

Das RIVA ist ein überregionaler Hotspot für anspruchsvolle Gourmets und Szene-Gänger. Während Chefkoch Rene Paganetti für den Augenschmaus auf dem Teller sorgt, ist Michele Salamone für den Ohrenschmaus verantwortlich. Beinah täglich gibt der stadtbekannte Italiener Hits wie „Volare“, „Azzurro“ und „Quando quando quando“ zum Besten. Neben Verona Pooth, Evelyn Hammerström (Jades-Besitzerin) und Kai Ebel gehören zahlreiche Immobilien-Mogule und Fußball-Manager zu den Stammkunden.

Im Vergleich zum Bocconcino, das sich nur wenige Meter entfernt befindet, bietet das RIVA weniger familiäres, dafür aber umso internationaleres Flair.

4. Die Rosati-Revolution: Mehr Stimmung als je zuvor

Zukünftiger Geschäftsführer Stefano Scigliuzzo sorgte für eine perfekte Organisation im Rosati
Stefano Scigliuzzo bei der Eröffnung des Rosati vor zwei Wochen.

Das „alte“ Rosati unter der Leitung von Remo und Renzo Rosati war bekannt für exklusive Küche der gehobenen Preiskategorie. Ähnlich wie z.B. das Victorian, Saittavini und La Terrazza fristete das Rosati ein Dasein als nobles Restaurant mit elitärer Klientel. Stimmung zum Feiern und Flirten? Fehlanzeige.

Zumindest bis vor zwei Wochen. Denn seitdem hat das „neue“ Rosati unter Leitung von Stefano Scigliuzzo geöffnet. Nach einer Umbauphase von 8 Monaten, die mehr als 1,8 Mio € verschlungen hat, ist aus dem einst klassischem Restaurant ein modernes Szene-Lokal geworden. Neben Live-Musik, bietet das Rosati vor allem Liebhabern anspruchsvoller Gourmet-Küche jede Menge Geschmacks-Erlebnisse. Und der Flirt-Faktor kommt dabei auch nicht zu kurz!

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Klaudija Paunovic

Hier schreibe ich mit Herzblut über alle Themen, die mich interessieren. Schon als Jugendliche schrieb ich für die Schülerzeitung. Es folgte die freie Mitarbeit bei Tageszeitungen wie Express und Rheinische Post. Und auch heute noch fröhne ich meiner Schreibleidenschaft auf diesem Blog. Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, gibt es hier noch mehr Infos: »Mehr über mich«

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