Ernährung & Gesundheit

Das Allergie-Monster ist zurück: Mit Atemschutz-Maske gegen Allergene

Vor einer Woche ging es plötzlich los. Meine Nase fing direkt nach dem Aufstehen ohne Unterlass zu laufen an, während die Äuglein Stund um Stund kleiner wurden. Zunächst hielt ich eine Sommergrippe für den Übeltäter. Doch nach dem zehnten „Hatschi!“-Anfall war klar: Das Allergie-Monster ist zurück.

Mit Cetirizin-Tablette gestärkt wage ich mich dennoch mit dem Fahrrad ins Grüne. Schnell jedoch wird klar: Das Highlight am Morgen entpuppt sich nun zum Kampfgebiet der Allergene. Abermillionen von Gräsern, Pollen und Sporen rücken meinem Immun-System auf dem Leib und zwingen mich zur Kapitulation vor dem unsichtbaren Feind.

Kermit der Frosch
Kermit mit mir im Geiste vereint. Vollgeschniefte Taschentücher und ein Bettchen zum Ausruhen.

Nicht enden wollende Müdigkeit, lähmende Konzentrationsstörungen und ein exzessiver Taschentuch-Verbrauch tragen nicht gerade zur Steigerung meines Empfindens bei. Denn leider scheint vom Cetirizin nur die Nebenwirkung – Schläfrigkeit – anzuschlagen. Ein abschwellendes Nasenspray hilft ebenso wenig, da vor lauter Schnief- und Niesattacken nichts im Riecher haften bleibt, das wirken könnte.

In der Apotheke empfiehlt man mir Lorano Akut, welches ich auch sofort einnehme. Doch will ich mich auf Dauer von Antihistaminika abhängig machen, die im Grunde genommen nur die Symptome und nicht die eigentlichen Ursachen selbst bekämpfen?

Hypersensibilisierung bekämpft die Ursachen

Bei einer Hyposensibilierung wird dem Körper das auslösende Allergen in einer immer höheren Dosis zugefügt bis man sich schließlich daran gewöhnt hat. So die Theorie. Bei meinem Vater hat es auch in der Praxis funktioniert. Er ließ sich vor zehn Jahren gegen Heuschnupfen hypersensibilisieren und ist seitdem vollständig genesen. Sollte es das Allergie-Monster weiterhin derart stark auf mich abgesehen haben, werde ich daran wohl nicht umhin kommen.

Doch was hilft mir hier und jetzt? Aufs Rad verzichten und einen weiten Bogen um Wald und Wiesen zu machen, kommt für mich nicht in Frage.

Allergie Maske
Gräser und ich in Liebe vereint Dank Atemschutz-Maske. Ein wahres Happy End?!

Weniger Allergene mit Atemschutz-Maske

Die Lösung: Eine Atemschutz-Maske, die einem die Aura eines Darth Vader verleiht, schlägt erfolgreich das Allergie-Monster zurück. Zwar gelangen immer noch Allergene in die Atemwege, doch ist deren Anzahl um eine Vielfaches geringer, so dass Tropfnase, Gaumenneurodermitis und Boxer-Augen auf ein erträgliches Minimum reduziert werden (was nur leider keiner sieht).

Da allerdings die Maske nach jedem Ausflug entsorgt werden sollte, lohnt es sich beim Atemschutz-Kauf auf den Preis zu achten. Ansonsten kann das bei den heutigen Apotheken-Preisen ganz schön ins Geld gehen (7 Masken für ca. 6€ in der Apotheke).

Meine Empfehlung: Fünfzig hypoallergenische Atemschutz-Masken gibt es bei Ebay schon ab 6,45€.

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Klaudija Paunovic

Hier schreibe ich mit Herzblut über alle Themen, die mich interessieren. Schon als Jugendliche schrieb ich für die Schülerzeitung. Es folgte die freie Mitarbeit bei Tageszeitungen wie Express und Rheinische Post. Und auch heute noch fröhne ich meiner Schreibleidenschaft auf diesem Blog. Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, gibt es hier noch mehr Infos: »Mehr über mich«

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